Über den Stadtteil

HG-2Unser Ortsverein ist für die Essener Stadtteile Haarzopf und Fulerum zuständig. Unser Ziel ist es, durch weitsichtige und vorausschauende Stadtteilpolitik dazu beizutragen, die Attraktivität von Haarzopf und Fulerum als lebenswerte Stadtteile in Zukunft noch zu erhöhen.

Du möchtest mitmachen? Hier findest du Informationen, wie du dich bei uns für deinen Stadtteil einsetzen kannst.

Informationen zu unserem Ortsvereins-Vorstand findest du ebenfalls hier.

Essen-Haarzopf

Wappen Essen-HaarzopfDer Stadtteil breitet sich von der zentralen Kreuzung Erbach in vier Richtungen, entlang der Hatzper Straße (Westen und Osten), der Humboldtstraße (Norden) und Raadter Straße (Süden), aus. Um die zentrale Kreuzung und entlang der Humboldt- und Hatzper Straße finden sich einzelne kleine Geschäfte, eine Apotheke und Gaststätten. Des Weiteren gibt es im Stadtteil die Gemeinschaftsgrundschule an der Raadter Straße mit einer Geschichte, die bis ins Jahr 1667 zurückgeht. Die katholische Grundschule an der Hatzper Straße wird im Sommer 2012 aufgehoben. Das Gebäude wird während des vorgesehenen Neubaus der Schule an der Raadter Straße noch weiter genutzt. Nach deren Fertigstellung wird der Schulstandort an der Hatzper Straße geschlossen.

Im Übrigen besteht der Stadtteil hauptsächlich aus Wohnbebauung sowie Grün-, Wald- und landwirtschaftlich genutzten Flächen.

Zwischen Hatzper Straße, Kirschbaumsweg, Humboldtstraße und Fulerumer Straße ist am 2. April 2008 die Neue Mitte Haarzopf eröffnet worden. Es handelt sich um eine Geschäftsstraße mit Einzelhandel, Arztpraxen und einer Sparkasse. Richtfest des Geschäftskomplexes war im Oktober 2007. Des Weiteren wird ein Saal für rund 230 Personen eines Tanzsportvereins sowie für weitere Nutzung errichtet. Dazu kommt eine Freifläche, auf der auch der Wochenmarkt abgehalten werden kann. Nördlich des Zentrums sind 238 Parkplätze entstanden, ein Regenrückhaltebecken wird es ebenfalls geben. Am Föhrenweg befindet sich der Sportplatz des SuS Haarzopf.

Essen-Fulerum

DEU_Fulerum_COA.svgFulerum ist geprägt von Landwirtschaft, größeren Grünflächen und lockerer Wohnbebauung, welche ursprünglich für Arbeiter der Firma Krupp errichtet wurde und daher architektonisch interessant ist.

Man kann den Stadtteil von der Fulerumer Straße aus, welche die Nachbarstadtteile Frohnhausen und Haarzopf miteinander verbindet, zweigeteilt betrachten. Im östlichen Teil dominiert der 1914 angelegte Südwestfriedhof, der im Laufe der Zeit auf seine heutige Fläche von 43 Hektar erweitert wurde. Mit rund 41.000 Grabstellen sind hier weitaus mehr Menschen begraben, als Fulerum Einwohner hat. Zu den bekannten hier beigesetzten Personen zählt der Architekt Georg Metzendorf, nach dessen Plänen unter anderem die benachbarte Margarethenhöhe errichtet wurde. Ein denkmalgeschützter, großer Backsteinbau, der früher auch das Krematorium beherbergte, aus den Jahren 1925/1926 umschließt einen Ehrenhof und bildet den zur Fulerumer Straße hin geöffneten Eingangsbereich des Friedhofes.

Westlich der Fulerumer Straße liegt die Siedlung Heimatdank, die in den 1920er Jahren durch den Bauabteilungsleiter der Firma Krupp in Essen, Josef Rings (* 20. Dezember 1878; † 7. August 1957), entstand. Zwischen 1996 und 2004 wurden von der betreibenden Wohnungsgesellschaft 6,2 Millionen Euro in eine grundlegende Sanierung investiert. Noch weiter westlich liegt das neuere Wohngebiet an Spieckermannstraße, Regenbogenweg und Sonderwerkstraße. Es ist eine ehemalige Krupp-Wohnsiedlung für Kinderreiche, die sich von der Humboldtstraße in Richtung Nordosten zieht, und heute von einer anderen Wohnungsgesellschaft verwaltet wird.

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